Nesseltiere stehen für eine ursprüngliche Stufe der Eumetazoa, also der Tiere mit echten Geweben. Als Quallen und Polypen lösen sie unterschiedliche Reaktionen in uns aus. Als Korallen sind sie wegen ihrer Formen- und Farbenvielfalt beliebt. Die Farben lassen sich paläontologisch aus bekannten Fossilien nicht rekonstruieren. Die Kalkskelette jedoch, und in seltenen Fällen Polypen mit fossil erhaltenen Tentakeln, zeigen eine durchgehende Neigung zur Vielfalt über alle erdgeschichtlichen Zeiten hinweg. Im linken Abschnitt sind tabulate Korallen zu sehen: Pleurodictyum mit dem Wurm Hicetes als Bewohner, darunter Halysites mit über 5000 einzeln gemalten Polypen, darunter Favosites. In der Mitte stehen rugose Korallen, mit der Kolonie Hexagonaria und den Einzelkorallen Goniophyllum (im geschlossenen Zustand pyramidenförmig) und Calceola (schuhförmig). Die moderneren, scleractinen Korallen reichen teilweise bis in die Gegenwart, mit Parasmilia (einzelner Kelch), Thecosmilia (kleine Kolonie) und Fungia (flache Einzelkoralle).

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