In gewisser Weise sind Dinosaurier nicht nur die Quelle der größten Begeisterung. Bei der Rekonstruktion sind sie zugleich die einfachste und bequemste Wahl. Manche Wirbellose, und die Stachelhäuter im Besonderen, stellen eine ganz andere Herausforderung dar. Stellen Sie sich vor, Sie müssten einen Seeigel nicht nur skizzieren, sondern seine gesamte Geometrie wirklich erfassen, einschließlich der gattungsspezifischen Merkmale und auf Grundlage fossiler Daten.

Am Ende wurde nicht alles gebraucht, doch der Erkenntnisgewinn war beträchtlich. Es bleibt unvermeidlich, dass man immer wieder an Grenzen stößt – in diesem Fall nicht nur an die der 3D-Druckbarkeit. Immerhin lässt sich die stachelgetriebene Fortbewegung des oberjurassischen Riffseeigels Rhabdocidaris aus der vollständigen Anordnung schön erschließen.