Immer wenn wir einen Ammoniten fertig entworfen haben, tauchen dieselben alten Zweifel wieder auf. So verbreitet und gewöhnlich sie in marinen Sedimenten von Jura und Kreide auch sind, um ihr Aussehen ranken sich noch immer große Rätsel. Der heutige Konsens lautet, dass sie vermutlich zehn Arme besaßen, möglicherweise stärker abgeleitete Augen, und dass sie ihren Weichkörper in die Wohnkammer der Schale zurückziehen konnten, in die auch das Auftriebsorgan eingebunden war. Ob die Augen jedoch zu klein dargestellt sind, ob die Arme zu dick, zu lang und zu wulstig geraten oder ob die Ausrichtung stimmt – diese Fragen werden sich vielleicht nie beantworten lassen.

Dargestellt ist ein Aulacostephanus aus dem Oberjura. Er trug zwar keine Dornen, zählt aber dennoch zu den Formen mit ausgeprägter Schalenskulptur.

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