Es ist eine starke Erfahrung, die man als Außenstehender kaum verstehen kann: „Was man nicht zeichnet, hat man nicht gesehen“. Zeichnen erlaubt ein gewähltes Maß der Qualitätskontrolle zwischen Erhaltungsgrad und Interpretation. Darum kann ich der Warnung nicht folgen, erst zu beschreiben und dann zu zeichnen: Die Vorzeichnung ist das Ringen um Erkenntnis. Gutes Zeichnen stellt die Forschung nicht dar – es ist selbst die Forschung.